Essen und Trinken

TOP 5 Wiener Desserts

Hast du  Lust auf eine süße, kulinarische  Geschmacksexplosion? In Wien findest du bestimmt dein Lieblingsdessert! Wähle deinen Favoriten aus unseren Top 5 Klassikern aus.

Sacher Torte

Es ist das absolute Highlight und auf jeder "To Do Liste in Wien" vorzufinden. Die Sachertorte ist eine Schokoladentorte aus Sachermasse  mit Aprikosenmarmelade und Schokoladenglasur. Die Geschichte der Sachertorte begann damit, als Prinz Metternich 1832 seine Hofküche beauftragte, ein besonderes Dessert für sich und seine hochrangigen Gäste zu kreieren. Da der Küchenchef an dem Tag krank war, musste der 16-jährige Franz Sacher (1816-1907), der sich noch im zweiten Lehrjahr befand, die verantwortungsvollen aufgabe übernehmen  und erfand die Grundform der berühmten Sachertorte.

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Palatschinken

Palatschinken werden normalerweise in Wien als Dessert gegessen. Traditionell wurden sie an Fastentagen auch als Hauptgericht serviert. Der Name leitet sich von der "Plazenta" (Kuchen) ab. Über die rumänische Form der "placinta", der ungarischen "palacsinta" und slawischen "palatsinka" , kam das Wort nach Wien. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts taucht der Begriff "Palatschinken" in der uns bekannten Wortform in Kochbüchern auf. Zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie begann ein reger Austausch von ungarischen und deutschen Wörtern und Rezepten, und so fand die in Ungarn sehr beliebte "palacsinta" schnell Eingang in österreichische Küchen und Münder. Seitdem hat es der Palatschinke geschafft, einen wichtigen Platz in der Wiener Küche einzunehmen. Palatschinken kann man  heute überall in der Wiener Innenstadt finden und zu jedem Anlass und in jeglicher Form essen.

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Kaiserschmarrn

Wenn du Lust auf eine sättigende Süßspeise hast, solltest du unbedingt den Kaiserschmarrn probieren.  Der Kaiserschmarrn wird aus Pfannkuchenteig hergestellt und ist eine der bekanntesten Süßspeisen der österreichischen Küche. Das Dessert wurde zuerst für die linienbewusste österreichische Kaiserin Elisabeth im Jahr 1854 serviert. Da das Dessert angeblich beim Anrichten versehentlich zerrissen wurde, nahm es die charakteristische Form an und wurde erst später dem Kaiser Franz Joseph  Kaiserschmarrn gewidmet. Das Dessert wird typischerweise mit Preiselbeermarmelade  oder Apfelmus serviert. Noch etwas Staubzucker darüber und der Kaiserschmarren ist fertig angerichtet!

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Apfelstrudel

In Wien ist der Apfelstrudel der Bestseller schlechthin, egal wo und wann du ihn probierst –du wirst nicht enttäuscht sein. Wahrscheinlich liegt die Quelle des Strudelteigs in Arabien, von wo er über Ägypten, Palästina und Syrien in die Türkei gebracht wurde. Von dort kam das Rezept nach der Eroberung von Konstantinopel im Jahre 1453, aus der türkischen Baklava oder einem über den Balkan entwickelten gefüllten Teig nach Wien. Zur Zeit der Monarchie kam der Apfelstrudel (ungarisch: Almásrétes) von Ungarn nach Wien. Unser Tipp: Probiere den Wiener Apfelstrudel doch warm, serviert mit hausgemachtem Vanilleeis- es lohnt sich wirklich!

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Gugelhupf

Es ist das Dessert, welches du gemeinsam mit deiner Mutter oder Großmutter mit einer Tasse Kaffee oder Tee genießen und lieben wirst. Der Gugelhupf ist ein Kuchen aus Hefeteig, mit Butter und Mandeln, und wird regional auch mit Rosinen zubereitet. Der Legende nach brachte die Erzherzogin von Österreich und spätere Königin von Frankreich Marie Antoinette den Gugelhupf an den Hof von Versailles. Eine andere Anekdote aus Bad Ischl, wo der Gugelhupf in der Konditorei Zauner sehr beliebt ist besagt, dass Kaiser Franz Joseph bei Besuchen von Katharina Schratt oft einen von ihr gebackenen Kaisergugelhupf erhielt.

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